Verstärkung unseres Ärzteteams

Zu unserem Ärzteteam neu hinzugekommen ist Frau Dr. med. Anne Hollmann als angestellte Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin. Das Team besteht jetzt aus:

  • Eva Ganz, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
  • Hans Menningmann, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin-Psychotherapie
  • Dr.med. Anne Hollmann, angestellte Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
  • Dr.med. Oliver Schneider, angestellter Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Änderungen in unserer Praxis ab 1.04.2017

Die Kinder- und Jugendarztpraxis Reinheim wird ab dem 1.04.2017 von Frau Eva Ganz und Herrn Hans Carl Menningmann weitergeführt.
Neu in diesem Team ab 01.04.2017 als angestellte Ärzte sind Dr. Oliver Schneider, Facharzt für Kinder-und Jugendmedizin/Neuropädiatrie, sowie zurück aus dem Babyjahr Frau Maria Tsiakou, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin.

Neue Notrufnummer: Ärztlicher Bereitschaftsdienst Hessen (ÄBD)

Für ärztliche Hilfe außerhalb der Sprechzeiten gibt es ab 1. Oktober 2014 die neue bundesweite kostenlose Rufnummer 116 117. In Hessen ist die ÄBD-Dispositionszentrale einheitlich zu diesen Zeiten erreichbar:

Mo, Di & Do 18:00 – 07:00 Uhr
Mi & Fr 14:00 – 07:00 Uhr
Sa & So 7:00 – Mo 7:00 Uhr

Wenn Sie ärztliche Hilfe zu sprechstundenfreien Zeiten benötigen, ist zu den oben genannten Uhrzeiten ein Arzt oder eine Ärztin in der ÄBD-Zentrale am Kreiskrankenhaus Groß-Umstadt anwesend:

ÄBD-Zentrale am Kreiskrankenhaus Groß-Umstadt
Krankenhausstraße 11
64823 Groß-Umstadt

Bei lebensbedrohlichen Notfällen alarmieren Sie bitte unbedingt sofort den Rettungsdienst 112.


Meningokokken-B-Impfung

Eine relativ neue, von den meisten Kinder- und Jugendärzten begrüßte, aber noch nicht von der Impfkommission empfohlene Impfung ist die Meningokokken-B-Impfung. Da es sich bei der Erkrankung mit diesem Erreger um eine sehr schwer verlaufende Form einer eitrigen Meningitis mit Sepsis handelt, würden wir die Impfung sehr empfehlen. Viele Krankenkassen haben signalisiert, dass sie die Kosten übernehmen werden.


Kopfläuse

Immer wieder sind Kopfläuse Thema in Kindergärten und Schulen. Immer gibt es Äußerungen, die Maßnahmen empfehlen, die absolut übertrieben sind. Besonders was die Empfehlungen zur Umgebungsbehandlung (Bettwäsche, Kuscheltiere) angeht, ist Zurückhaltung angesagt. Auch die Frage der Atteste zum Schul- oder Kindergartenbesuch ist eindeutig zu beantworten: Ein Attest ist zumindest beim einmaligen Befall nicht notwendig. Nach der Behandlung kann die Gemeinschaftseinrichtung ohne ärztliches Attest wieder besucht werden. Eine übertriebene Reaktion auf Kopfläuse in Kindergarten und Schule ist keineswegs angebracht.
Wir möchten Sie auf die Webseite der “Pediculosis-Gesellschaft e.V.” (Pediculosis=Kopflausbefall) hinweisen, auf der hier viele nützliche Hinweise zu finden sind.


Atteste bei Infektionskrankheiten

Schulen und besonders Kindergärten verlangen nach durchgemachten Infektionskrankheiten regelmäßig ärztliche Bescheinigungen, dass die Kinder wieder gesund sind. Das ist nach dem Infektionschutzgesetz bei den meisten Erkrankungen, die bei uns vorkommen nicht erforderlich. Seltene Ausnahmen sind nur wirklich schwere und zum Teil möglicherweise tödlich verlaufende Infektionskrankheiten wie Cholera, Typhus, Tuberkulose, Diphterie usw., aber auch Scabies und wiederholter Kopflausbefall innerhalb von 4 Wochen. Es ist für die Patienten und ihre Eltern ärgerlich, wenn solche ärztlichen Atteste verlangt werden, weil sie ohne Grund den Arzt noch einmal aufsuchen und das Attest natürlich auch bezahlen müssen. Ärgerlich ist es auch für den Arzt, weil er für die Untersuchung und die damit verbundenen bürokratischen Dinge Zeit aufwenden muss, die sinnvoller genutzt werden könnte und durch die Attestgebühr keineswegs abgedeckt ist.
Hier finden Sie einen Leitfaden zum Infektionschutzgesetz, wo diese Dinge detailliert erläutert sind: isfg_leitfaden_kinderbetreuung
Besonderes Augenmerk bitte auf die Seiten 9 und 17-25.


 

Elternseminar ADHS/ ADS

Für alle Eltern von Kindern mit diagnostiziertem ADHS, die bei uns in Behandlung oder bei uns untersucht worden sind, bieten wir das Elternseminar für einen Unkostenbeitrag von 50,00 € pro Elternpaar, bzw. 30,00 € für Einzelpersonen an (sonst 100,00 € / Elternpaar bzw. 60,00 € / Einzelperson).

Das Seminar besteht aus vier Doppelstunden und findet immer mittwochs um 18:00 Uhr statt. Seminare finden immer statt, wenn sich genügend Interessenten angemeldet haben (pro Kurs mind. 5, max. 10 Personen).
Sie können sich hier auch zum Eltern-Kind-Training anmelden. Es handelt sich um 6-8 Einzelbehandlungen. Kosten: 30,00 € pro Sitzung.


 

HPV Impfung

Seit Oktober 2010 wird die HPV-Impfung (Humanes Papilloma Virus – Gebärmutterhalskrebs – Impfung) offiziell von den Krankenkassen bezahlt und über die Versicherungskarte abgerechnet. Sie müssen nur den Impfstoff in der Apotheke holen (auf Kassenrezept). Die Impfung wird für alle Mädchen und weiblichen Jugendlichen von 12 bis 18 Jahren empfohlen.